Alle Wege führen nach Rom – 2. bis 6. Februar 2016

Und wir sind schon wieder zurück aus der ewigen Stadt. 3000 Jahre Geschichte hatten uns 21 Schüler bzw. Schülerinnen und drei Lehrer bzw. Lehrerinnen erwartet. Schwer zu bewältigen, aber wir konnten den Hauch der Geschichte spüren. Es war sehr, sehr schön, doch – wie immer – auch sehr, sehr anstrengend, das antike und das christliche Rom.

Die Scala Santa – die Heilige Treppe – musste erst einmal genommen werden. Gott sei Dank nicht im Knien, wie archaisch-katholische Pilger es bis heute tun. Der Lateran-Bezirk mit seiner Erzbasilika San Giovanni und dem antiken Baptisterium – den Resten des mittelalterlichen Papstpalastes – steht schon sehr im Kontrast zu Berlin-Hohenschönhausen. Der anschließende Stadtspaziergang samt Spanischer Treppe und der Fontana di Trevi war nicht weniger kräftezehrend und schon am Ende des ersten Tages ahnten wir, was auf uns zukommen würde. Und so war es: Tag für Tag, rauf und runter, kreuz und quer durch die Historie. 

Da stand die Engelsburg im Raum, von der man den besten Blick über die Stadt hat, der Vatikan mit seiner Sixtinischen Kapelle und vor allem der Petersdom – zwei Stunden Schlange-Stehen, doch das Ausharren lohnt sich: eine unglaubliche Atmosphäre! Nicht minder beeindruckend zeigen sich das Forum Romanum oder das Colosseum, der Palatin oder das Jüdische Viertel. Für welche Götter das Pantheon auch immer gebaut wurde, heutzutage ist es eingemeindet in die Heilige Katholische Kirche. Hingegen scheint der Tempelbezirk auf dem Largo Argentina eher entweiht zu sein: Dieses Areal, mitten in Rom, gehört wohl mehr oder weniger den Katzen – oh, wie süß, fanden vor allem die Mädchen. Und am letzten Tag tauchten wir noch ein in die römische Unterwelt, in die Katakomben der Agnes-Basilika. Wow! Welch ein Programm, allein in Rom!

Doch wir waren ja auch noch in Pompeji und im einmaligen Herculaneum, über 200 km von Rom entfernt, am Fuße des Vesuvs. Diese ‚mittwöchige Eintagsfliege‘ hatte es in sich – fantastico! Dort konnten wir überprüfen, inwieweit Theorie und Praxis übereinstimmen, mit unseren wohl präparierten Vorträgen. Alles in allem kann man nur festhalten, dass unsere Erwartungen ungemein übertroffen wurden: Zustände wie im alten Rom oder Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut oder Rom sehen und sterben – jetzt haben wir die Sprüche kapiert! Ein paar Meinungen gefällig?

Anonym: Die Romfahrt mit Frau Strauß, Herrn Bierotte und Frau Hauer war sehr erfreulich und lehrreich. Besonders mit dem Wetter hatten wir Glück, denn als wir uns durch die Stadt bewegten, schien stets die Sonne. Die Kurzvorträge, die die Schüler vorbereiten sollten, kamen gut an und waren interessant und informativ. Das Highlight der Reise war für mich allerdings das Herculaneum und Pompeji – sogar die harschen Wetterbedingungen in Letzterem konnten meine Freude […] nicht dämpfen. In Rom waren die Kirchen sowie die Engelsburg meine Lieblingsorte. Das zweistündige Warten vor dem Petersdom war auch eine Erfahrung für sich, doch die Geduld hat sich letztlich zehnfach bezahlt gemacht! Es war wirklich toll, wie viel Mühe sich jeder gemacht hat, damit Rom jedem gefällt. Als Schüler lohnt es sich auf jeden Fall, das Angebot an der Romfahrt wahrzunehmen.

Tim Sockel: Alle Jahre wieder machten die Latein- und Religionskurse unserer Schule die ewige Stadt Rom unsicher. Zunächst hinter Herrn Bierotte hinterher gejoggt, hatten wir bald schon die Möglichkeit zu zeigen, was wir selbst über das antike und religiöse Rom wissen. Besonders interessant waren die Führungen, die von uns Schülern über das Forum Romanum und durch Pompeji geleitet wurden. So konnte man Geschichte einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. 

Lina: Endlich war es soweit und wir durften mit unserem Lateinkurs und dem Religionskurs nach Rom fliegen, um eine Woche in die Welt des antiken Roms einzutauchen. Besonders haben mir unsere Schülerführungen in Pompeji, auf dem Palatin und über das Forum Romanum gefallen, denn es hat sehr viel Spaß gemacht, die erarbeiteten Informationen direkt vor sich zu sehen und darüber zu berichten. Als magischsten Ort habe ich Herculaneum empfunden, da wir dort fast allein waren und man sich wirklich vorstellen konnte, wie die Menschen dort früher gelebt haben. Ich war in dieser Woche sehr oft fasziniert von all den Dingen, die uns heute noch die Geschichte der Römer näher bringen. Wir hatten eine unvergessliche Zeit in Rom, über die wir noch lange berichten werden.

Elli Trampenau: Die Romfahrt vom 8. bis 12. Februar 2016 hat mir sehr gut gefallen und viel Spaß bereitet. Es war sehr interessant, mal die Orte von den Bildern zu sehen, wie das Forum Romanum, den Petersdom oder Pompeji. Ich konnte so einen kleinen Eindruck vom Leben im antiken Rom gewinnen. Jeder Tag war einzigartig und hatte ein Thema: Religiöses Rom, Pompeji und Herculaneum sowie das antike Rom. So konnte man viel Verschiedenes sehen und Neues (auch durch die Vorträge) lernen. Eine besonders einprägsame Erfahrung war das zweistündige Warten vor dem Petersdom. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn es war eine atemberaubende und einzigartige Erfahrung. Insgesamt würde ich die Romfahrt auf jeden Fall weiterempfehlen.

Anonym: Am besten hat mir der Tag im Herculaneum und in Pompeji gefallen, weil wir dort der im Unterricht behandelten Kultur richtig nahe kommen konnten. Der Gedanke, dass durch diese Straßen schon die alten Römer vor 2000 Jahren gegangen sind, war wirklich beeindruckend. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Palatins und des Forum Romanum. Die Anlage beeindruckte mit ihren historischen Bauwerken und lud zum Flanieren ein. Sicherlich hat das schöne Wetter auch seinen Teil zu der wundervollen Atmosphäre beigetragen.

Frau Strauß: Mein Pensum an Sport ist für das Jahr abgearbeitet – gut 10 km Fußmarsch pro Tag. Geniale Schüler – verhaltenstechnisch gar keine Klagen; wahnsinnig interessiert; professionelle Vorträge und Führungen an den einzelnen Stationen – in Pompeji sogar über zwei Stunden! – geliefert, dort, wo ich selbst noch nie den Überblick hatte. Mein persönliches Highlight? Die Agneskatakomben, da ich die noch nicht kannte.  

 

 

 

 

 

 

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