Aktuelles aus dem Barnim-Gymnasium


März 2017

 Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde des Barnim-Gymnasiums!

Zu danken sei erst mal allen unserem Credo Ein Leben ohne Musik ist kein Leben Rechnung Tragenden – im übertragenen wie direkten Sinne, der Markstein-Stiftung und unserem Förderverein, die unser musikalisches Engagement finanziell begleiten, entweder bei der alljährlichen Probenfahrt oder bei zahlreichen Auftritten von Mensch und Instrument. Aber auch dem Beifall klatschenden Auditorium und den Musiklehrer/innen des Frühlingskonzertes vom 9. März, also Ihnen, liebe Kolleg/innen, Eltern und Freunde bzw. Euch, liebe Schüler/innen, die Ihr aktiv oder passiv beteiligt wart; und unserem Barnim-Café, verantwortlich für das abendliche Catering.

Letzteres sorgt auch bei den laufenden Barnimer Theaternächten für das leibliche Wohl, nämlich zum einen vom 15.-17. und zum anderen vom 22.-24. März. Unsere vier 12er DS-Kurse geben ihren Ausstand – lassen wir uns überraschen. Natürlich sind dazu alle herzlich eingeladen, zu diesen sicherlich grandiosen Auftritten! Apropos künstlerisch-kulturelle Ereignisse: Auch die 12er Kunstkurse sind – sich krönend – wieder am Start: Es gilt den Kunst-Oscar in den verschiedenen Sparten zu erringen. Wann und wo? Am 20. März, im Foyer unserer Schule! Nicht versäumen bitte, denn das Vernissage-Publikum wird über die Besten der Besten voten und unsere Musikabteilung wird den bildnerischen Genuss atmosphärisch untermalen.

Wie schon im letzten Newsletter annonciert, gingen wir auf Reisen. Schließlich muss im Unterricht erworbenes Wissen umgesetzt, Erfahrungen gesammelt werden: Denn alle Theorie ist grau. So begab sich die 10h nach London, verschiedene 11er Kurse inspizierten und evaluierten Wien bzw. Rom bzw. Amsterdam: Wien hat nicht nur den Prater, Rom nicht nur den Petersdom und Amsterdam nicht nur Grachten und Tulpen. Übrigens, unsere Tulpen für Tische-Aktion hat dem Förderverein rund 200 Euro in die Kasse gespült. Der Dank gilt unseren großartigen Kleinen. Und auch unser Dänemark-Austausch fand wiederum statt: zum fünften Mal Helsingör. Es lebe die alte, doch stets junge Dame Europa, ihre Geschichte und Geschichtchen!

Aber nicht nur unsere Schüler/innen reisen, um ihren Horizont zu erweitern, auch die Lehrerschaft bildet sich in Permanenz weiter: Im Rahmen des Erasmus+ EU-Programms reiste Ende Januar unser Willkommens-Klassen-Koordinator nach Wien, um dem Rück- bzw. Ausblick von Job Shadowing – also praxisrelevanten Projektaktivitäten wie Unterrichtshospitationen – beizuwohnen: Reden können, schweigen dürfen. Über den Zusammenhang von Sprache und Traumatisierung. Die strategische Partnerschaft zwischen unseren Städten zum Thema Willkommen – Integration von Flüchtlingen wird in insgesamt drei transnationalen Projekttreffen ihre Fortsetzung finden – das nächste ist für den Zeitraum 28.-31.März angesetzt, woran wir uns als einer der Berliner Vertreter beteiligen dürfen. Wir werden anschließend von unseren Erfahrungen aus Wien berichten.

Zu berichten ist ebenfalls Außerordentliches von unserem Sportbereich, der mit Fug und Recht als breit gefächert bezeichnet werden kann: Am 29. März werden wir mit unserem Rollstuhlbasketball-Team erstmalig am Wiedemann-RBB-Schulcup teilnehmen – noch außer Konkurrenz, aber wer weiß?! Der Gewinner des Cups qualifiziert sich für das Bundesfinale Jugend trainiert für Paralympics. Und: dieser Cup ist integriert in die Endrunde der ALBA-Oberschulliga, die vom 28.-31. März, in der Max-Schmeling-Halle, stattfinden wird und an der wir auch teilnehmen werden. Wir drücken allen Sportfreunden, vor allem unseren Rollstuhlfahrern und den zehn dazugehörigen Fußgängern ganz fest die Daumen. Schließlich sollten sie – die über Wochen so fleißig trainiert haben in Kooperation mit Pfeffersport – sich dafür belohnen.

Apropos Inklusion im Sport – auch hierbei machen wir Schule: Am 3. März besuchten uns Lehramtsstudenten der Universität Paderborn – zum zweiten Mal. Unter dem Motto ‚Anschauung-Begegnung-Diskussion‘ werden vorbildhaft inklusive Schulen mit dem Ziel besucht, den Studierenden das Thema ‚Inklusion in Theorie und Praxis‘ näherzubringen und ihnen dadurch Verunsicherung und Berührungsängste zu nehmen, so Frau Prof. Dr. Sabine Radtke vom Department Sport & Gesundheit. Wir – unser Inklusions-Team, die Sportlehrer/innen und die Rollstuhlfahrer/innen Monique und Felix – hatten das Gefühl, erfolgreich dazu beigetragen zu haben, in der informativ offenen Diskussion, u. a. bestätigt von einem Schweizer Kollegen. Der Dank für das Interesse ist ganz unsererseits.

Unser Erdkundebereich informiert mit Stolz: Am Ende unseres alljährlichen Geo-Wettbewerbs – in den rund 850 Schüler/innen involviert sind – konnten wir am 27. 2. einen absoluten Gewinner küren und zwei 2. Plätze vergeben. Die erfolgreiche Siegerin aus der 10c - Elena Walter - wird uns am 14. März beim Landesfinale vertreten. Herzlichen Glückwunsch und toi, toi, toi! Wie jedes Jahr im März – 14.-16. diesmal – erwartete die achten Klassen ein Geographie-Workshop zu globalen Themen, die weniger Platz im Unterricht haben, doch eminent wichtig sind, um den Blick auf aktuelle Problematiken zu schärfen. Wir haben nur die eine Welt – lasst uns sorgsam damit umgehen, so die Message der eingeladenen Referenten aus betroffenen Regionen in Ghana und Brasilien. Dem ist uneingeschränkt zuzustimmen.

Bei der 56. Landesolympiade Mathematik konnten die Barnim-Teilnehmer/innen prima mithalten! Einer unserer Bettermarks-Partner, von der Hogeschool Rotterdam, wird uns am 22. März besuchen, und zwar mit 20 Mathe-Lehramtsstudent/innen, zu einem Austausch über die Steigerung schulischer Leistungen in Mathematik durch Multimedia-Anwendungen – es sollte eine interaktive Lehrstunde für Schüler/innen und Lehrer/innen werden. Wir freuen uns darauf – Mathe macht richtig Spaß mit dem ‚Interaktiven Online-Lernsystem‘, versprochen, meint unser Fachbereichsleiter. Und ach ja, der Känguru-Cup am 16. 3., bei dem die Gewinner des Sudoku-Wettbewerbs geehrt wurden, soll noch angemerkt werden.

Weitere bemerkenswerte Schul- bzw. Unterrichts-Projekte sollten hinzugefügt werden. Erstens das in Kooperation mit der Glashaus TV GmbH über zwei Wochen durchgeführte Experiment Schuluniform: Inwieweit verändert sich unser Verhalten im täglichen Miteinander, wenn wir uniformiert daherkommen – Vor- und Nachteile werden beleuchtet und gesendet im RTL-Mittagsmagazin. Zwei 7. Klassen waren mit viel Enthusiasmus dabei. Zweitens das unter denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule über dieses Schuljahr laufende – gefördert von der Stiftung Denkmalschutz, an dem einer unserer 10er WPU-Kurse Geschichte teilnimmt: Entscheidung für ein Sanierungsvorhaben im Spannungsfeld zwischen Eigentümerinteressen, Denkmalschutz und Umweltschutz. Viel Arbeit, aber auch viel Freude – und viel Engagement von Nöten, so wurde berichtet. Wir fiebern mit Euch! Drittens: Am 21. März beteiligte sich ein 12er-Grundkurs Geschichte an der Stolpersteinsetzung – initiiert von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand – für die der Ostberliner KPD-Widerstandsgruppe zugehörige Brunhilde Prelle. Keine friedliche, demokratische Zukunft ohne die Erinnerung an unsere wechselvolle Geschichte – so meinen wir, dieses Projekt mit Anteilnahme unterstützend.

Die zahlreichen Anmeldungen für das neue Schuljahr (2017/18) haben wir mit vielen interessanten und bereichernden Gesprächsterminen hinter uns, sowohl für die neuen siebten als auch fünften Klassen – die Schulkonferenz wird am 3. April darüber entscheiden, wer ab September endgültig ein Barnimer wird. Sprechstunden für Schüler/innen ohne Anmeldung beim Schulleiter werden angeboten am 17. und 24. März, von 13:35-14:30 Uhr, abgesehen von den üblichen, anzumeldenden, immer donnerstags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr. Unser stets aktive Förderverein lädt zum 28. März, 18:30 Uhr, zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung ein, um u. a. über seine Aktivitäten zu informieren: Zum Beispiel unterstützte er unser Gymnasium 2016 mit rund 22 000 Euro. Von den bei Stiftungen, Vereinen und anderen diversen Institutionen oder Schülerprojekten – wie Tulpen-für-Tische oder Kuchenbasare – rekrutierten Geldern profitieren nicht nur unsere Bläserklassen, sondern z. B. auch das Literarische Schülerquartett oder schulische Projekte wie Experiment Schuluniform oder Arbeitsgemeinschaften oder die Willkommensklassen oder die Klassenfahrten oder die Bereiche Sozialarbeit, Kunst und Darstellendes Spiel, um nur mal einige zu nennen, die bezuschusst werden. Wir danken herzlich! Und nicht nur dem Förderverein, auch Ihnen, liebe Eltern und Elternvertreter, für Ihr ideelles, finanzielles und physisches Engagement!

Der Zeitraum unmittelbar vor den Osterferien hat es immer in sich. Das Ende der normalen Schulzeit der 12er-Kurse nähert sich rapide: Am 6. April werden sie ihre letzten Semesterzeugnisse bekommen und dann gilt nur noch Büffeln fürs Abitur. Für die Lehrerschaft bedeutet das auch einen zusätzlichen Zeitdruck: letzte Klausuren korrigieren, Zeugnisse schreiben, Oberstufenausschuss; Präsentationsprüfungen der Abiturienten, aber auch die der 10. Klassen für ihren Mittleren Schulabschluss, vom 3.-5. April, währenddessen kein normaler Unterricht stattfinden kann – tut uns leid. Wir haben kräftig zu tun, hohe Konzentration und Fokussierung ist angesagt. Und während der Osterferien findet unser Trilaterales Austauschprojekt (Berlin-Marseille-Oran) seinen Abschluss (7.-14.April). Unser Ostercamp – in Kooperation mit den Schlaufüchsen – läuft vom 10.-12. April, für die Klassen fünf bis acht. Ich wünsche allen ein gutes Gelingen.

Bis zum nächsten Newsletter im April wünsche ich Euch – liebe Schüler/innen – und Ihnen – liebe Eltern, Freunde unseres Gymnasiums und last but not least meinen hart arbeitenden Kolleg/innen und weiteren Mitarbeitern – viel Sonne und Wärme, Erholung und Frühlingsfreude, damit wir uns voller Tatenkraft nach den Osterferien wiedersehen können.

Detlef Schmidt-Ihnen, Schulleiter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

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