Aktuelles aus dem Barnim-Gymnasium

       März 2016

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Freunde des Barnim-Gymnasiums!

Heute möchte ich über unsere aktuellen Projekte und Highlights berichten, aber auch vom Schulalltag und von großen und kleinen Zukunftsplänen. Vieles mag inzwischen zu liebge­wonnenen Traditionen gehören, doch gerade deshalb scheint es mir erwähnenswert: oft wissen wir es gar nicht mehr zu schätzen, weil wir es als Selbstverständlichkeiten betrachten. Nun, was ist in den letzten drei Monaten passiert und wird in naher Zukunft noch stattfinden?

Das Schulhalbjahr ging erst einmal dem Ende zu und alle Kollegen der Sek I waren mit den Halbjahrs-Zeugnissen beschäftigt. Wir wissen alle, was es bedeutet, nach dem Unterricht in Gremien zu sitzen, zu diskutieren, abzuwägen und Entscheidungen zu treffen zum Wohle aller Schulangehörigen bzw. der Schule insgesamt. Doch darüber hinaus fanden und finden langfristig geplante Schüler- und Kursfahrten statt, sei es im Rahmen des Unterrichts, sei es zur Erweiterung dessen. Vergessen wir nicht die Tage der offenen Tür und die Schnupperkurse, den Anmeldezeitraum für die neuen 5. und 7. Klassen, die Kunstwoche und die Theaternächte, vor allem nicht die zweite Lichtenberger Inklusionswoche usw. Aber der Reihe nach.

Der Skikurs der 11. Klassen machte den Anfang, und zwar vom 8.-16. Januar, nach Sillian. Gefolgt von den Bläserklassen nach Bad Lausick, in der letzten Woche des Schulhalbjahres. In der Woche nach den Februar-Ferien eroberten 21 Schüler/innen aus Latein und Religion die ewige Stadt. Rom ist auch noch nicht zu Ende, denn zwei weitere Kurse werden die Stadt in Form von Videoclips verewigen, nämlich ein Deutsch- und ein Geschichts-Leistungskurs, während unseres Kursfahrtenzeitraums. Ich freue mich schon jetzt auf ihre Aufnahmen. Ebenso wird dann der LK Erdkunde unterwegs sein, und zwar in Wien. Der Vollständigkeit halber seien hier der Austausch mit Dänemark, quasi nur übers Wochenende, und die vorgezogenen Schülerfahrten der Klassen 8c und 8d erwähnt. Ich möchte mich bei allen Kollegen und Kolleginnen für ihre hervorragende Arbeit, die längst über den Dienst nach Vorschrift hinausgeht, bedanken. 

Die zweite Lichtenberger Inklusionswoche, 9.-19. März, lädt in ihr umfangreiches Programm, an dem auch wir mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligt sind. Ich möchte Euch/Ihnen das Barnimer Elterncafé, den Tag der offenen Tür für Willkommensklassen, das Projekt Rolli goes school oder die Diskussion zu Inklusion in Gymnasien: Möglich oder unmöglich? besonders ans Herz legen. Doch es gibt viel, viel mehr zu erfahren und zu erleben – steht alles im Flyer oder ist unter www.inwo-lichtenberg.de zu finden: Barnim bricht Barrieren titelt eine Reportage der Berliner Behindertenzeitung. Vielleicht haben Sie auch Lust, die Veranstaltung Zukunft durch Bildung, am Sonntag, den 13. März, im Dong Xuan Center, zu besuchen?!   

Ich kann eine kleine Sensation vermelden: Das Barnim-Gymnasium liegt im berlinweiten Ranking bezüglich der beliebtesten Gymnasien an dritter Stelle! Für unsere neuen 7. Klassen haben sich 165 Schüler angemeldet, aber leider haben wir nur 96 Plätze, so dass wir etliche Bewerber ablehnen müssen. Ich wünsche ihnen Glück, dass ihr Zweit- oder Drittwunsch in Erfüllung geht! Auch bei den Anmeldungen für die 5. Klassen haben wir deutlich mehr Bewerber/innen für die geplanten zwei Klassen. In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei den Lehrer/innen, dem Förderverein, Ihnen, liebe Eltern, und Euch, liebe Schüler, bedanken für die enorme Unterstützung, nicht nur bei den Tagen der offenen Tür, die zu unser aller Erfolg geführt hat, sogar in finanzieller Hinsicht: Die Tombola hat 172 Euro für die Schulkasse eingebracht! Der Aufwand hat sich gelohnt!

Zwei Projekte möchte ich anmerken, wovon eins schon wieder Geschichte ist: Am Donnerstag, den 3. März 2016, versammelten sich zirka 400 Schüler der Fritz-Reuter-Oberschule und des Barnim-Gymnasiums im CineMotion. Das Dokudrama Erich Mielke – Meister der Angst stand zur Diskussion und die Gelegenheit wurde genutzt: Etliche Fragen zu Recherche und Entstehung des Filmes, aber auch zu dessen Aktualität und Thematik konnten in Anwesenheit von Filmemacher, Hauptdarsteller und Leiter der Gedenkstätte Hohenschönhausen sehr persönlich beantwortet werden. Insgesamt bot der Nachmittag eine hervorragende Anregung zur weiteren Erörterung, so der allgemeine Tenor. In diesem Zusammenhang möchte ich mich auch bei der Berliner Sparkasse bedanken, die die Veranstaltung mit 600 Euro unterstützte. Das zweite befindet sich in fortgeschrittener Planung: Ende Februar wurden Schüler aus all unseren Kursen und Klassen dafür geworben, bei dem Projekt Gefühlsbildungen im vietnamesischen Berlin (www.polsoz.fu-berlin.de/ethnologie/sfb1171), initiiert und präsentiert durch die Freie Universität Berlin, mitzumachen. Es stieß beiderseits auf große Resonanz und wir werden noch vor den Osterferien die praktische Umsetzung dessen erleben. Die Auswertung dürfte länger in Anspruch nehmen. Ich freue mich auf das Ergebnis!

Zu erwähnen sei noch das ganz „Normale“: Sowohl das Betriebspraktikum der 9. Klassen im Januar als auch VERA 8 als auch unser naturwissenschaftlich orientierter Exkursionstag, am 1. März, sind vielversprechend verlaufen – der Känguru-Wettbewerb steht vor der Tür, und zwar am 17. März, für den wir uns natürlich angemeldet haben. Unser Fremdsprachentag, im Januar, hat inzwischen Tradition – wenn Ihr/Sie Näheres erfahren wollt bzw. wollen: einfach unter Sprachen nachschauen. Auch hier ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!   

Die nächsten Sprechstunden nur für Schüler/innen beim Schulleiter – ohne Voranmeldung – finden an den Freitagen, 11. 03. und 15. 04. 2016, jeweils von 13:25 - 14:15 Uhr, im Raum 1.1.18, statt. Mit Voranmeldung im Sekretariat bin ich jeden Donnerstag von 15:15 - 17:00 Uhr zu erreichen. 

Last but not least will ich zu den Barnimer Theaternächten und der Kunstwoche ein Wörtchen verlieren, die nach wie vor zu den Highlights unserer Schule gehören. Ein DS-Kurs hat seine dreitägige Aufführung schon erfolgreich hinter sich (vgl. Rezension), der andere ist gerade dabei: 9. - 11. März. Die seit 2009 stattfindende Kunstwoche ist wieder zu Hochform aufgelaufen, wie allein die Vernissage am Montag – unterstützt durch unseren Chor – bewies. Herzlichen Glückwunsch, liebe Schüler/innen und Lehrerinnen! Wer den Kunst-Oscar 2016 gewonnen hat? Weiß ich noch nicht – wir lassen uns überraschen.

Noch ein Termin und eine Freude: Zwei Vertreterinnen unserer Schule werden am Fünften überregionalen Lernforum des Regionalteams Ost des Deutschen Schulpreises teilnehmen, (17./18. März). Inhaltlich orientiert sich das Lernforum am Thema: Kollegiale Beratung – Luxus oder Basis professioneller Arbeit? Und unsere Volleyball-Mädchen haben beim Finalturnier JTFO Volleyball den Sieg errungen. Herzlichen Glückwunsch an Euch!       

Mein nächster Newsletter ist für Ende April geplant, mit Themen wie Tulpen für Tische, Abitur -und was dann?, Sommercamp z. B. und neuen Ereignissen aus unserem Schulalltag. Dann stecken wir schon mitten im Abitur und der MSA ist auch nicht mehr weit – wir bestreiten übrigens auch wieder ein Ostercamp, ergänzt durch ein Basketballcamp in Zusammenarbeit mit den Basket Dragons Marzahn. Bis dahin wünsche ich uns allen eine schöne Zeit – Erholung in den Osterferien und viel Kraft für die anstehenden Aufgaben.

Detlef Schmidt-Ihnen, Schulleiter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

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