Skikurs 2016 – erfolgreich absolviert! Lernen einmal anders! Toll war’s!

Am Freitag, den 8. Januar, sind wir losgefahren. Wir – die 21 Schüler der Klassenstufe 11 – waren ganz schön gespannt. Unsere Sportlehrer auch, wie sie meinten. Obwohl, die machen das ja schon seit 100 Jahren, na ja, seit nicht ganz zwanzig. Reine Routine! Oder doch ganz anders? Immer anders, aber fast immer super, versicherten sie uns im Vorfeld.

Der Bus brachte uns, zusammen mit den 17 Schülern und ihren Lehrern aus Tempelhof, an unser Ziel: nach Sillian, ins Osttiroler Oberland, gerade noch in Österreich. Mit natürlichem Schnee ist das sicherlich so’n richtig romantisches Alpendorf, samt kleinem, aber feinem Skigebiet am Rande des Ortes. Leider fanden wir nur Kunstschnee vor in der ansonsten grünen Umgebung. Ihr könnt Euch vorstellen, dass wir gleich noch unser Wissen aus Bio und Geo abrufen mussten, um mit unseren Lehrern über Umweltproblematik diskutieren zu können. Learning by doing and looking around, sozusagen. Immerhin ließen die bestens präparierten Hänge und Pisten unsere Lernziele zu. Da gab‘s für jeden etwas, für alle Könnensstufen, für Anfänger, für Fortgeschrittene und für Spezies. Na klar, die leben dort vom Tourismus, am Rande der Dolomiten, im Hochpustertal, gleich neben Italien. ‚Ski al dente‘ nennen sie das Skivergnügen an ihrem höchsten Berg, dem Thurntaler. Da kann man bis auf 2400 m hoch fahren.

                     

Aber bleiben wir mal im relativen Tal: Die sogenannten Anfängerpisten mussten trotzdem von oben genommen werden. Ehrlich, das war gar nicht so einfach. Wir haben ganz schön geschwitzt und gekämpft, um unsere mehr oder weniger kleinen oder großen Ängste zu überwinden. Man läuft ja schließlich nicht jeden Tag Ski! Doch wir haben es geschafft, so ließen unsere netten Prüfer verlauten: Alle haben alles aus sich herausgeholt, um den Lernerfolg zu sichern und positiv abrechenbar zu gestalten. Die Quintessenz des Ganzen? Wir können unsere hier erworbenen sporttheoretischen und –praktischen Erfahrungen ins Abi einbringen und wir haben beispielhaft den Zusammenhang von Mensch und Natur erlebt. Das nennt man wohl fächerübergreifenden Bildungserwerb. Kurz: Wir haben nachweislich etwas gelernt und wir hatten wahnsinnig viel Spaß, wir alle gemeinsam, samt unserer Lehrer. Danke übrigens, für die irre gute Betreuung und die mehr als Info-Gespräche, Frau Paschmann und Herr Bohm.

Leider mussten wir schon am 16. Januar wieder nach Hause. Fiel richtig schwer, glaubt uns. Wir wären gern länger geblieben im grün-weißen Sillian mit seinem gold-blauen Himmel in der fast-frühlings-frischen Luft der Bergwelt. 

I.A.M.W.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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