Kunst will gefunden werden!Einladung Kunstwoche 2016

behaupteten die Leistungskursschüler BK des diesjährigen 12. Jahrgangs und luden alle, die an der Suche teilhaben wollten zu einem Besuch ihres Oeuvre in die Schule ein:

Erhaschen Sie einen Blick auf die Ausstellungsstücke der diesjährigen Kunstwoche, bevor sie davonfliegen.

Von Malerei und Grafik, hin zur Architektur und Design, bis zur Plastik und Fotografie - dieses Jahr finden Sie im Barnim-Gymnasium einfach alles, was das ‚kreative‘ Herz begehrt.

Dafür sorgten die Grund- und Leistungskurse der Sekundarstufe II, aber auch Arbeiten aus der Sekundarstufe I, unter anderem von den Wahlpflichtkursen.

Vom 07.03.16 bis 11.03.16 können Schüler, Lehrer, Eltern, aber auch Ehemalige und alle Interessierten durch die Gänge unserer Schule schweben.

Begleitet wird diese ab 19:00 Uhr mit einem musikalischem Programm des Musikensembles im Foyer der Schule. Lassen Sie sich von den Werken der Schüler und den Klängen der Musikkurse inspirieren.

Wir freuen uns auf Sie!

Die Leistungskursschüler BK des 12. Jahrgangs

Sie forderten gleichzeitig alle Besucher dazu auf, Mitglied der Jury zu sein und darüber zu entscheiden, wer den Kunst-Oscar in der jeweiligen Kategorie erhalten solle. Die Verleihung dessen geschah dann anlässlich der Eröffnung des Abiturs. The winner is:

Fotografie Yen Nhi Nguyen
Architektur/Design Marie-Luisa Berger
Malerei Miriam Rossmann
Plastik Antonia Gatz
Plakat Antonia Diesenbruch
Grafik Antea Arndt

 

Am Abend der Vernissage hatten die Schüler/innen die zahlreichen Gäste sehr charmant willkommen geheißen – wie schon die Jahre zuvor, denn schließlich findet die Kunstwoche seit 14 Jahren statt! – und vier von ihnen berichteten von ihren Erfahrungen über die Semester. Wer Lust hat, ihre hinführenden Texte zu lesen, der möge bis ans Ende scrollen. Einen Einblick in die Unterrichtsarbeit erhalten Sie in einem Beitrag der Kunstlehrerin Anne Dittrich.

Der Schulleiter – Herr Schmidt-Ihnen – ließ es sich nicht nehmen, einige Worte an die Besucherschar zu richten. Edvard Munchs seelenmalerische Bilder Der Schrei assoziierend, wies er auf die sensorische Bedeutung von Kunst hin: Die Themen Liebe, Angst und Tod seien ewige und somit heutzutage nicht weniger aktuell. Jeder setze sich immer wieder mit dem Ich in der Gesellschaft auseinander und dieses Ich müsse sich ständig hinterfragen, welche Rolle es in dieser spielen wolle. Doch die Kunst – auch die der Schüler/innen des Barnim-Gymnasiums – sei Manifest und Prophetie genug und spreche für sich, so dass er keine große Rede schwingen müsse.

Die musikalische Umrahmung fand natürlich statt und allseits Gefallen, ebenso das leckere Buffet, zubereitet von den 11ern – wiederum eine sehr, sehr schöne Vernissage, gespickt mit beeindruckenden Ergebnissen der Schülerinnen und Schüler! Und nun – liebe Gäste – schaut genau hin, was wir so alles gezaubert haben, mögen die Schöpfer/innen der faszinierenden Kunstwerke gedacht haben. Übrigens, wir hätten das alles nicht schaffen können ohne unsere Lehrerinnen Frau Dittrich, Frau Kirsch, Frau Richter und Frau Schumacher – was mehrmals vernommen wurde von den Besuchern, die staunend vor den Exponaten standen und sich entscheiden mussten, wer denn nun den Oscar kriegen sollte: Wer die Wahl hat, hat die Qual!

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Und jetzt sollen noch die vier Schülerinnen zu Wort kommen:

Liebe Schüler und Schülerinnen, liebe Lehrer und Lehrerinnen, sehr geehrte Eltern und Freunde. Herzlich Willkommen zur Vernissage der diesjährigen Kunstwoche! Zwei Jahre lang haben die Kunstleistungskursler/innen, aber auch die Grundschüler/innen sowie die WPU-Schüler/innen und die 6. und 8. Klassen ihrer Kreativität freien Lauf gelassen, so dass wir Ihnen/Euch heute eine riesige Bandbreite an Bildern, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien präsentieren können!

Im ersten Semester beschäftigten wir uns intensiv mit der Fotografie. Uns wurde nahegebracht, wie es dazu kam, dass heute nahezu jeder eine Kamera besitzt, wie dieser Apparat überhaupt funktioniert und wo er seine Ursprünge hat. Hätten Sie sich vorstellen können, dass dieser kleine schwarze Kasten solche Bilder machen kann? Für unsere Fotomappen durften wir dann doch etwas moderne Kameras benutzen und den Großstadtdschungel unsicher machen.

Im Architektursemester entwarfen wir verschiedene Gebäude – zuerst zweidimensional auf Papier – und dann erweiterten wir unsere Kenntnisse über moderne Schulbauten im Rahmen des Projektes ‚Schulen der Welt‘. Inspiriert von den Ruheräumen einer dänischen Schule, befassten wir uns mit der Aufteilung von Räumen: Welche Himmelsrichtung ist besser für die Positionierung des Schlafzimmers? Sollte sich die Haustür eher nach innen oder nach außen öffnen lassen? Fragen, über die sich die Meisten von uns zuvor keine Gedanken gemacht hatten. Architekten hingegen achten auf jedes dieser Details und schaffen wunderbare Gebäude, wie z. B. Museen. Von Detailtreue und -vielfältigkeit beeinflusst, konnten wir dann auch ein Zusammenspiel von Architektur und Modedesign kreieren. Doch wann würden wir uns mit dem Kunstbereich beschäftigen, der den Menschen sofort in den Kopf schießt – der Malerei? Dies war dann im 3. Semester der Fall: von Surrealismus bis Kubismus war alles dabei.  

Jeder von uns durfte herausfinden, was Künstler wie Salvadore Dali oder Pablo Picasso ausmachen – wir lernten sie schätzen, ihre Stilweise! Häufig ließen sie ihren Fähigkeiten in diversen Kunstbereichen freien Lauf. So arbeitete Picasso nicht nur in der Malerei, sondern auch in der Plastik, die zum Themenschwerpunkt dieses Semesters avancierte. Wir arbeiteten mit Gips, Ton und sogar mit Alltagsgeständen: so verwandelten wir Bücher in Kunstobjekte und unsere Schule in eine Installationskunstkulisse. Schlussendlich halfen uns all diese gesammelten Erfahrungen, die heutige Ausstellung für Sie/Euch vorzubereiten und dafür zu werben: So erstellten wir im 4. Semester die verschiedensten Plakate, die alle ganz individuell das Ambiente der Kunstwoche einfangen sollen – und es auch tun, so finden wir. 

I.A.M.W.

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